Systemische Beratung

Aus Überzeugung.


Was genau ist eigentlich "systemisch"?

Systemik fußt im Kern unter anderem auf der Theorie des Konstruktivismus und der Idee, dass jeder Mensch der Erzeuger seiner eigenen Realität ist. Demnach gibt es keine richtige oder falsche Realität, lediglich eine andere (als meine eigene). Jeder Mensch gestaltet sein Leben auf Basis seiner eigenen Erfahrungen und Erlebnisse oder Erzählungen von Erlebnissen innerhalb seiner Familie.

 

So unterschiedlich jede Familie in ihren Annahmen und Sichtweisen ist, so einzigartig ist auch der Einzelne.

Systemische Beratung ist für Berater und Therapeuten, die nach dieser Methode arbeiten, nicht nur ein "Werkzeugkasten" mit Tools, Methoden oder diagnostischen Verfahren. Aber was ist sie dann? Ein Mensch mit einem Problem wird in Systemischer Praxis nicht auf „sein“ „Problem“ reduziert. Jedes Verhalten erfüllt einen besonderen Zweck und folgt bestimmten Mustern, die nur der Einzelne kennt.

 

Der besondere Fokus Systemischer Arbeit liegt auf der Idee der Zirkularität, die die Wechselwirkungen in Systemen beschreibt: ändern sich Beteiligte, Umstände oder Haltungen, dann wirkt all das auf das jeweilige System. Und bewirkt wiederum eine Veränderung bei Beteiligten, Umständen oder Haltungen offen erkennbar oder versteckt. Systemische Fragetechniken orientieren sich an diesem Prinzip.

 

Systemische Beratung zielt darauf ab, die Beziehungen und Wechselwirkungen des Einzelnen mit im Blick zu behalten. Nur so lassen sich nachhaltig Lösungen und Handlungsmöglichkeiten für besondere Muster und Verhaltensweisen entwickeln.

Ist das überhaupt wissenschaftlich fundiert?

Ja, das ist es. Seit Ende 2018 ist die Systemische Therapie ganz offiziell als viertes Psychotherapie-Verfahren zugelassen.

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Systemische Interventionen bei tunwort in Augsburg: Seilarbeit, Linienarbeit.